Der Musikfonds zieht um. Ab dem 19.04.2021 sind wir in den neuen Geschäftsräumen zu erreichen, in der Bornemannstraße 16, 13357 Berlin (Wedding).

Die Telefonnummern und Emailadressen ändern sich nicht.

Wir bitten um Verständnis, dass wir umzugsbedingt am 15. und 16.04.2021  nur eingeschränkt erreichbar sind. In dringenden Fällen bitten wir darum, eine kurze Email zu schicken, wir melden uns so schnell wie möglich zurück.

ERGEBNISSE DER 1. FÖRDERRUNDE 2021

Das Kuratorium des Musikfonds hat vom 14. bis 16. März 2021 über die zur Antragsfrist am 31. Januar 2021 eingereichten Projektanträge beraten. Aus insgesamt 613 vorliegenden Anträgen haben die Kurator*innen 100 Projekte für eine Förderung ausgewählt. Die für diese Förderrunde regulär zur Verfügung stehenden Mittel von knapp 500.000 € konnten dank einer kurzfristigen Aufstockung aus dem Hilfspaket NEUSTART KULTUR der Bundesregierung erhöht werden. Dem Rekord-Antragsvolumen in Höhe von ca. 11 Mio. € steht dadurch in dieser Förderrunde ein Fördervolumen von gut 1,7 Mio. € gegenüber. Dazu Dr. Ralf Weigand, der Vorsitzende des Kuratoriums:

Die freie Musikszene in Deutschland ist nach über einem Jahr Pandemie zwar tief in der Krise, aber nichtsdestotrotz voller Schaffensdrang und kreativem Potential – das beweisen mehr als 600 Anträge mit einem Volumen von knapp 11 Mio. € in der ersten Förderrunde des Musikfonds in 2021. Gleichzeitig spiegelt diese hohe Antragszahl natürlich auch die Corona-bedingten Nöte und Sorgen wider, die sich für die Musikschaffenden im vergangenen Jahr verstärkt und zugespitzt haben: Kaum oder nur unsichere Auftrittsmöglichkeiten, harte Einkommenseinbußen, künstlerische und persönliche Isolation, bedrückende Existenzängste.

Das Kuratorium des Musikfonds war also gleichermaßen tief besorgt über die Not, die aus der hohen Antragszahl spricht, wie auch verhalten erfreut über die Vielzahl, Vielfalt und erneut beeindruckende künstlerische Qualität der Anträge.

Überaus willkommen war in dieser Situation die Aufstockung der Fördermittel für diese erste Förderrunde um eine Million Euro – Frau Prof. Monika Grütters, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sei dafür an dieser Stelle herzlich gedankt! So konnten im Ergebnis 100 großartige Projekte gefördert und eine zweistellige Förderquote gehalten werden. Die Förderquote liegt damit bei ca. 16 Prozent, ein Absinken auf fatale einstellige Werte konnte durch NEUSTART KULTUR verhindert werden. Im Namen aller Musiker*innen und Urheber*innen der freien Szene bekräftigen und erneuern wir an dieser Stelle unseren dringenden Appell an die Politik, die Förderung dieses für die gesamte Musikkultur als Nährboden und Experimentierfeld so wichtigen Segments auf angemessenem Niveau zu verstetigen.

Die Liste der geförderten Projekte finden Sie hier.

Ergebnisse der 3. Förderrunde 2020

Das Kuratorium des Musikfonds hat zwischen dem 29. November und dem 4. Dezember in einer digitalen Konferenz über die in der dritten Förderrunde 2020 eingereichten Projektanträge beraten. Dank der Aufstockung durch das Hilfspaket Neustart Kultur der Bundesregierung konnten im Vergleich zu den vorherigen Förderrunden mehr als doppelt so viele Anträge gefördert werden.  Von den 350 eingegangenen Anträgen mit einem Volumen von rund 7 Mio. Euro wurden insgesamt 79 Projekte mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 1.342.100 Euro für eine Förderung ausgewählt.

Dazu der Vorsitzende des Kuratoriums, Dr. Ralf Weigand: „Durch Corona ist die schon in normalen Zeiten prekäre Situation für experimentelle, visionäre Künstler*innen der Freien Musikszene noch um ein Vielfaches schwieriger geworden. 350 eingereichte Projektanträge belegen aber eindrucksvoll die Kraft, den Ausdruckswillen und die Phantasie, mit der die Musikschaffenden beharrlich und kreativ auf die Krise reagieren. Die in der Krise sowohl in der Politik als auch in der Gesellschaft gestiegene Wertschätzung der Kunst- und Kulturszene weckt Hoffnungen auf einen kulturellen New Deal und setzt beachtliche künstlerische Energien frei, die es so gut wie möglich zu fördern gilt. Dank der zusätzlichen Bundesmittel im Rahmen von Neustart Kultur konnte das Kuratorium des Musikfonds die Förderquote trotz des hohen Antragsaufkommens immerhin bei knapp 20 % halten. Aber gerade in der jetzigen Lage schmerzt es umso mehr, eine so große Zahl von überaus vielversprechenden Vorhaben leider nicht fördern – und damit oftmals auch nicht realisieren zu können.“ 

Die Liste der geförderten Projekte finden Sie hier.

Die Pressemitteilung zur 3. Förderrunde finden Sie hier

Die Antragsfrist für die erste Förderrunde 2021 endet am 31. Januar 2021. Die zu dieser Frist beantragten Projekte dürfen nicht vor dem 1. April 2021 beginnen. Fragen zur Antragstellung beantworten die Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle gerne telefonisch zu den Beratungszeiten, von Dienstag bis Donnerstag zwischen 11 und 15 Uhr.

Anträge mit einer Antragssumme bis maximal 2.000 Euro werden zurzeit nicht angenommen. Die Fördermittel für das Jahr 2020 sind aufgebraucht und für das Jahr 2021 sind sie noch nicht freigegeben. Für die Planung und zukünftige Einreichung eines Antrags bis maximal 2.000 Euro Antragssumme bitten wir Sie, die aktuellen Informationen auf unserer Webseite zu beachten.

Publikation – Musikfonds 2017 – 2019

Wir freuen uns, an dieser Stelle auf die im November 2020 im PFAU-Verlag erschienene Publikation des Musikfonds hinzuweisen. Sie gewährt Einblick in die ersten 500 Projekte, die durch den Musikfonds seit der ersten Kuratoriumssitzung im Jahr 2017 bis 2019 gefördert wurden. Die veröffentlichten statistischen Zahlen geben Aufschluss über die Verteilung der bisherigen Förderungen auf die verschiedenen Bundesländer und Genres, der Band dokumentiert aber auch in zahlreichen Kurztexten und Fotos eindrucksvoll die Vielfalt und Entwicklung der freien experimentellen Musikszene in Deutschland mit all ihren interdisziplinären und genreübergreifenden Strömungen. Ein Grußwort der Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters und des Vorstandsvorsitzenden Prof. Martin Maria Krüger sowie ein Textbeitrag des Musikwissenschaftlers Prof. Dr. Rainer Nonnenmann runden das Bild ab.

Die Publikation ist online abrufbar oder als Buch (ISBN: 978-3389727-555-3) beim Musikfonds oder über den PFAU-Verlag erhältlich.

 

Erklärung der Arbeitsgemeinschaft der Bundeskulturfonds (17.11.2020)

Die Bundeskulturfonds sind wichtige Akteure zwischen der Kulturpolitik des Bundes und den Künstlerinnen und Künstlern der freien Szene. Im Rahmen des Hilfspakets Neustart Kultur haben sie schnell und passgenau umfangreiche Hilfsprogramme umgesetzt.

Die Bundeskulturfonds treten mit dieser Erklärung dafür ein, auch in Zukunft als Partner des Bundes die Kunst- und Kulturszene in Metropolen und ländlichen Räumen zu stützen.

Neustart Kultur: Förderentscheidung Stipendienprogramm 20/21

Für das im Sommer kurzfristig aufgelegte Stipendienprogramm des Musikfonds wurden bis zum 16. August 2020 fast 3.000 Anträge aus dem gesamten Bundesgebiet eingereicht. Finanziert wird das Stipendienprogramm aus Mitteln des Rettungspakets Neustart Kultur der Bundesregierung.

16 Expert*innen aus dem Bereich der aktuellen Musik wurden in eine eigens für das Stipendienprogramm geschaffene neue Jury berufen. In einer gemeinsamen großen Anstrengung konnten die Mitglieder dieser Jury in den vergangenen Wochen aus den 3.000 Anträgen knapp 1.400 freischaffende  Künstler*innen aus der aktuellen Musikszene für das sechsmonatige Stipendium in Höhe von 6.000  Euro auswählen.

Die Stipendien mit einem Gesamtvolumen von rund 8,3 Millionen Euro werden im Verlauf des Stipendienzeitraums von 6 Monaten vom Musikfonds ausgezahlt. Die Stipendiat*innen haben bis spätestens 30. Juni 2021 Zeit, die daran geknüpften künstlerischen Vorhaben zu realisieren.

Dazu der Vorsitzende des Musikfonds, Prof. Martin Maria Krüger:

„Die Stipendien aus den Projektmitteln Neustart Kultur leisten einen erheblichen Beitrag zur Linderung der existenziellen Notlage von fast 1.400 Künstlerinnen und Künstlern des Musikbereiches. Ganz herzlich danke ich dem Bundestag sowie der Beauftragten für Kultur und Medien, Frau Prof. Monika Grütters, für die großzügige Förderung, sowie ihren engagierten Mitarbeiter*innen für die tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung des Stipendienprogramms. Besonderer Dank gilt den fünfzehn Jurymitgliedern für Ihr hohes Engagement bei der Auswahl der Stipendiat*innen. In den Dank beziehe ich ein den Geschäftsführer des Musikfonds, Gregor Hotz, und sein Team, die Herausragendes geleistet haben, um innerhalb weniger Wochen dieses Projekt umzusetzen.
Nicht zuletzt danken wir allen Künstler*innen, die an der Ausschreibung teilgenommen haben. Wir bedauern sehr, dass nicht alle Anträge bewilligt werden konnten, da das Antragsvolumen die zur Verfügung stehenden Mittel bei Weitem überstiegen. Wir hoffen, dass die im Stipendienprogramm nicht berücksichtigten Künstlerinnen und Künstler die Chance erkennen und wahrnehmen, im Rahmen der regulären Projektförderung des Musikfonds innovative Projekte im Bereich der aktuellen Musik zu verwirklichen.“

Die Antragsfrist für die nächste Förderrunde des Musikfonds endet am 30. September 2020. Diese Förderrunde wird mit Mitteln aus Neustart Kultur aufgestockt, um insbesondere Projekte, die bis spätestens Mitte Oktober 2021 realisiert werden, zu fördern. Eine Förderung im Rahmen  des Stipendienprogramms ist kein Ausschlusskriterium für die Einreichung eines Projektantrags.

 

Pressemitteilung zum Stipendienprogramm 2020/21

Jurymitglieder Stipendienprogramm 2020/21

Zur Corona-Krise und ihren Folgen für Zuwendungsempfänger*innen von Förderungen durch den Musikfonds e.V.:

Auf der Webseite des Deutschen Kulturrats finden Sie umfangreiche Informationen zu den bestehenden Hilfsprogrammen von Bund und Ländern. Wir stehen für Fragen auch gerne telefonisch zur Verfügung.

Der Musikfonds bemüht sich um solidarisches Handeln mit allen Akteur*innen im freischaffenden Kunst- und Kulturbereich. Es gibt bislang leider keine einheitlichen Vorgaben bezüglich der Projektabwicklung für betroffene Projekte. Um unbillige Härten zu vermeiden versucht der Musikfonds zu bewirken, dass bei krisenbedingtem vorzeitigem Abbruch von geförderten Kulturprojekten auf Rückforderungen verzichtet werden kann. Dies ist bislang nicht grundsätzlich möglich.Wir setzen uns für eine sozial verträgliche Lösung und der Abrechnungsfähigkeit von Ausfallhonoraren ein.

Verschiebungen von Veranstaltungen sowie Verlängerungen der Bewilligungszeiträume geförderter Projekte sind in der Regel möglich. Alle Änderungen können nur nach individueller Prüfung der Sachlage und in enger Abstimmung zwischen den Projektverantwortlichen und dem Musikfonds erfolgen.

Bitte beachten Sie, dass laut Zuwendungsrecht Fördermittel, die nicht innerhalb von 6 Wochen ausgegeben wurden, grundsätzlich zurückzuerstatten sind. Bei Absage eines geförderten Projekts sind die bereits zur Verfügung gestellten und noch nicht ausgegebenen Mittel umgehend zurückzuführen.

ERGEBNISSE DER 2. FÖRDERRUNDE 2020

Das Kuratorium des Musikfonds hat vom 19. bis 21. Juli erneut in einer Online- Konferenz über die eingereichten Anträge beraten. Von den 147 eingegangenen Projektanträgen mit einem Volumen von 2,7 Mio. Euro wurden insgesamt 34 Projekte mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 516.000 Euro für eine Förderung ausgewählt. Die Liste der geförderten Projekte finden Sie im Downloadbereich auf dieser Seite.

Die Antragsfrist für die dritte Förderrunde 2020 endet am 30. September. Die dann beantragten Projekte dürfen nicht vor dem 1. Dezember 2020 beginnen.

Hinweise zur Antragstellung finden Sie im Bereich ‚Förderung‘. Die Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle stehen für Fragen gerne zur Verfügung und bieten telefonische Beratung jeweils Dienstag bis Donnerstag zwischen 11 und 15 Uhr an.

Ergebnisse der 1. Förderrunde 2020

Bedingt durch die Kontaktsperre in der aktuellen Krisensituation hat das Kuratorium des Musikfonds zwischen dem 29. und 31. März 2020 erstmals in Videokonferenzen über die eingereichten Anträge beraten. Das Gesamtantragsvolumen der 209 Anträge in dieser ersten Förderrunde im Jahr 2020 lag bei knapp 3,7 Millionen Euro. Unter nicht nur technisch herausfordernden Bedingungen haben die Kuratorinnen und Kuratoren 36 Anträge mit einer Gesamtfördersumme von rund 500.000 Euro zur Förderung ausgewählt. Dahinter verbergen sich viele schwierige Entscheidungen für das Kuratorium, zahlreiche spannende und wegweisende Projekte konnten aufgrund der begrenzten Mittel nicht gefördert werden.

Dazu der Vorsitzende des Kuratoriums, Ralf Weigand: „Bekanntermaßen befinden wir uns derzeit in einer absoluten Ausnahmesituation für alle Musikschaffenden und Kulturprojekt-Gestalter*innen. Das machte es dem Kuratorium nicht leichter, bei weiterhin knappem Budget nur ca. 15% der beantragten Mittel vergeben zu können. Wir wollten aber gerade in diesen Zeiten ein wichtiges Zeichen setzen, dass Fördermittel weiterhin fließen können, wenn die Projekte im Rahmen des geltenden Zuwendungsrechts entsprechend angepasst an die veränderten Bedingungen realisiert werden. Hier ist die Kreativität und Flexibilität der Antragsteller gefragt, was Umplanung und Anpassung des künstlerischen Projektrahmens betrifft, solange Idee und Qualität weiterhin dem ursprünglich vorgelegten Vorhaben und damit dem Förderzweck entsprechen.

Wir hoffen dabei, dass der Musikfonds in enger Zusammenarbeit mit der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) während der Krise eine gewisse Flexibilität bei der fördertechnischen Begleitung der Projekte zeigen kann, und damit der Humus für einen kulturellen Neustart nach der Krise nicht gänzlich austrocknet.“

Die Liste der geförderten Projekte finden  Sie im Downloadbereich auf dieser Seite.

Die nächste Frist für Antragstellungen beim Musikfonds endet am 31. Mai 2020. Beantragt werden können innovative Projekte der aktuellen, experimentellen Musik aller Sparten. Gefördert werden Projekte mit einem Förderbedarf von 2.000 Euro bis zu maximal 50.000 Euro. Der Projektbeginn der beantragten Projekte darf dabei nicht vor dem 1. August 2020 liegen.

Ergebnisse der 3. Förderrunde 2019

Dritte Förderrunde 2019: Viele Anträge – wenig Mittel für aktuelle Musik!

Von 10. bis 12. November 2019 hat das Kuratorium des Musikfonds wieder in Berlin getagt, um über 207 eingereichte Anträge zu beraten. Das Gesamtantragsvolumen dieser dritten Förderrunde 2019 lag bei gut 3,8 Millionen Euro. Schwere Entscheidungen für das Kuratorium des Musikfonds, das mit den begrenzten Fördermitteln lediglich 38 Projekte fördern konnte, mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von knapp 590.000 Euro.

Besonders in den kreativen Zentren der Metropolregionen konnten viele wegweisende Projekte nicht unterstützt werden. Dafür lag einer der Schwerpunkte erneut in der Förderung von Musikprojekten im ländlichen Raum: Das Festival (((potentiale))) in der Künstlerstadt Kalbe (Milde) wird in seiner nunmehr 3. Edition im Juni 2020 einmal mehr avantgardistische Akzente im weiten Feld der improvisierten Musik setzen. Die Konzertreihe ZuHören in Winsen, zum 3. Male vom Musikfonds gefördert und vom Ensemble L’ART POUR L’ART zwischen März und November 2020 veranstaltet, geht innovative Wege in der Vermittlung zeitgenössischer klassischer Musik. Concepts of Doing, ein genre-übergreifendes Festival zwischen improvisierter und komponierter Musik, findet zum ersten Mal im Sommer 2020 im baden-württembergischen Herrischried statt. Die jazzwerkstatt Brandenburg präsentiert ab März 2020 in einer Konzertreihe im Cottbusser Gladhouse Größen der internationalen Jazzszene wie Mary Halvorson, Rudi Mahall und Ingrid Laubrock.

„Es ist schon eine ziemliche Strapaze für das dem Neuen, dem Experiment und der Innovation zugewandte Kuratorium, fast neun von zehn Anträgen negativ bescheiden zu müssen“, so der Kuratoriumsvorsitzende Ralf Weigand. „Wir begegnen so vielen großartigen Musikprojekten aus allen Genres, von Neuer Musik über Musiktheater, von experimentellem Jazz, Rock und Pop bis zu Neoklassik, von Klangkunst über Elektroakustische Musik bis zu interdisziplinären Kunstformen – und nur so wenigen können wir zur verdienten Realisation verhelfen.“ Dies sei ein „unhaltbarer Zustand“, man bitte die Politik weiterhin ausdrücklich und mit großer Sorge um eine angemessene Erhöhung der Fördermittel. Aus dieser Saat in freier Szene und Subkultur erwachse schließlich „die für unser traditionsreiches Musikland nötige Relevanz für aktuelle Musik auch im zukünftigen, internationalen Kontext.“

Die vollständige Liste aller in der 3. Förderrunde 2019 geförderten Projekte finden Sie unter Downloads weiter unten.

 

Ergebnisse der 2. Förderrunde 2019

Das Kuratorium des Musikfonds hat vom 7. bis zum 9. Juli erneut in Berlin getagt, um über 175 eingereichte Anträge zu beraten. Das Gesamtantragsvolumen in der zweiten Förderrunde 2019 lag bei gut 2,8 Millionen Euro. Das Kuratorium hat 36 Projekte mit einem Gesamtfördervolumen in Höhe von rund 500.000 Euro zur Förderung ausgewählt. Die nächste Antragsfrist endet am 30. September 2019.

„Das Herz eines Kuratoriumsmitglieds schlägt höher angesichts der großartigen Projektanträge mit teilweise herausragenden künstlerischen Konzepten; leider blutet dann auch dieses Herz, wenn angesichts der viel zu knappen Fördermittel so drastisch aussortiert und teilweise auch gekürzt werden muss!“,
konstatiert der Vorsitzende des Kuratoriums des Musikfonds Dr. Ralf Weigand.
Wir bitten die Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung sehr eindrücklich, die finanzielle Ausstattung des Musikfonds einer wohlwollenden Prüfung zu unterziehen in Hinblick auf eine signifikante Mittelerhöhung. Damit würde der Musikfonds seiner Aufgabe als einem der wichtigsten Förderinstrumente für die überaus vielfältige freie Musikkultur in Deutschland deutlich besser gerecht werden.“

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