Chor kontra Monument
Im Audiowalk „Chor kontra Monument“ wird das Publikum von einem Chor durch den monumental angelegten Richard-Wagner-Hain in Leipzig geführt. Dort legte Hitler 1934 den Grundstein für ein Wagner-Denkmal, das nie vollendet wurde. Das Fragment dieses ideologisch aufgeladenen und nach langer Debatte sanierten Ortes wirft bis heute Fragen auf: Was bedeutet dieser Ort heute – und für wen?
„Chor kontra Monument“ legt die historischen Schichten des Hains frei und macht sie musikalisch begehbar. Durch chorische Klangflächen, Wagner-Fragmente und erzählte Szenen entsteht ein Erinnerungsraum zwischen Monument und Dekomposition.
„Chor kontra Monument“ legt die historischen Schichten des Hains frei und macht sie musikalisch begehbar. Durch chorische Klangflächen, Wagner-Fragmente und erzählte Szenen entsteht ein Erinnerungsraum zwischen Monument und Dekomposition.