la vita nuova
Als Reaktion auf die Verheerungen des Ersten Weltkriegs und den aufkommenden Faschismus in den 20er Jahren entstand die künstlerische und politische Bewegung des Surrealismus. In Anlehnung daran und in einer ähnlich erscheinenden politischen Situation stellen wir den Begriff des Surrealen in den Mittelpunkt; nicht als Weltflucht, sondern als ermächtigende kämpferische Methode.
Wir wollen einen die Wirklichkeit herausfordernden Ort kreieren und gehen dafür in ein öffentliches Bad, wo die Transformation des Raumes durch Körper, Musik und Tanz zum Träger der surrealistischen Idee wird. Wo die Surrealisten in ihrer Forderung nach Freiheit die ästhetische Dimension der Erotik berührten, wollen wir einen Blickwinkel queeren Begehrens einbeziehen. Instrumente und Materialien aus Holz und Metall werden als szenographische Elemente Sehgewohnheiten herausfordern und die Musizierenden den Tänzer*innen als bewegte Akteur*innen gegenübergestellt und mit ihnen verflochten.
Wir wollen einen die Wirklichkeit herausfordernden Ort kreieren und gehen dafür in ein öffentliches Bad, wo die Transformation des Raumes durch Körper, Musik und Tanz zum Träger der surrealistischen Idee wird. Wo die Surrealisten in ihrer Forderung nach Freiheit die ästhetische Dimension der Erotik berührten, wollen wir einen Blickwinkel queeren Begehrens einbeziehen. Instrumente und Materialien aus Holz und Metall werden als szenographische Elemente Sehgewohnheiten herausfordern und die Musizierenden den Tänzer*innen als bewegte Akteur*innen gegenübergestellt und mit ihnen verflochten.