Nachhall
Eine Klanginstallation von Tobias Euler
Im Mittelpunkt dieses Projekts steht das Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors, dessen Institutionalisierung bereits unmittelbar nach dem Ende der Weimarer Republik begann, auch mitten in der Berliner Stadtgesellschaft. Eines der ersten Konzentrationslager befand sich 1933 in einem heute nicht mehr existierenden Gebäude auf dem Areal am Wasserturm im Prenzlauer Berg. Tobias Euler lässt im Gewölbe des Wasserspeichers einen Klangraum entstehen, der zur assoziativen Auseinandersetzung mit einem Kapitel Berliner Stadtgeschichte einlädt, das in Vergessenheit zu geraten droht. Dazu hat der Künstler eine Installation digital gesteuerter Klangobjekte aus Akkordeon-Fragmenten entwickelt. Zu hören ist eine Collage aus historischem Tonmaterial und Musiksequenzen. Durch die Nachhallzeiten in der Gewölbearchitektur werden Schallreflexionen zu einem Teil der Komposition. Das Rahmenprogramm erfolgt in Kooperation mit Historiker Niko Rollmann und dem Verein unter-berlin e.V.
Täglich geöffnet von 15 bis 20 Uhr (außer montags) und der Eintritt ist frei
Sonntag, 29.09.2024 16 Uhr: Eröffnung der begehbaren Klanginstallation von Tobias Euler
Samstag, 05.10.2024 14 Uhr: Führung mit Niko Rollmann zu den Spuren des NS-Terrors im Prenzlauer Berg
Sonntag, 06.10.2024 17 Uhr: Vortrag mit Niko Rollmann zu den Anfängen des NS-Terrors in Berlin
Freitag, 11.10.2024 19 Uhr: Finissage mit Live Performance von Tobias Euler
Im Mittelpunkt dieses Projekts steht das Gedenken an die Opfer des nationalsozialistischen Terrors, dessen Institutionalisierung bereits unmittelbar nach dem Ende der Weimarer Republik begann, auch mitten in der Berliner Stadtgesellschaft. Eines der ersten Konzentrationslager befand sich 1933 in einem heute nicht mehr existierenden Gebäude auf dem Areal am Wasserturm im Prenzlauer Berg. Tobias Euler lässt im Gewölbe des Wasserspeichers einen Klangraum entstehen, der zur assoziativen Auseinandersetzung mit einem Kapitel Berliner Stadtgeschichte einlädt, das in Vergessenheit zu geraten droht. Dazu hat der Künstler eine Installation digital gesteuerter Klangobjekte aus Akkordeon-Fragmenten entwickelt. Zu hören ist eine Collage aus historischem Tonmaterial und Musiksequenzen. Durch die Nachhallzeiten in der Gewölbearchitektur werden Schallreflexionen zu einem Teil der Komposition. Das Rahmenprogramm erfolgt in Kooperation mit Historiker Niko Rollmann und dem Verein unter-berlin e.V.
Täglich geöffnet von 15 bis 20 Uhr (außer montags) und der Eintritt ist frei
Sonntag, 29.09.2024 16 Uhr: Eröffnung der begehbaren Klanginstallation von Tobias Euler
Samstag, 05.10.2024 14 Uhr: Führung mit Niko Rollmann zu den Spuren des NS-Terrors im Prenzlauer Berg
Sonntag, 06.10.2024 17 Uhr: Vortrag mit Niko Rollmann zu den Anfängen des NS-Terrors in Berlin
Freitag, 11.10.2024 19 Uhr: Finissage mit Live Performance von Tobias Euler