Survival Strategies for Cold Countries Interdisziplinär

Zu allen Zeiten gab es in Deutschland große Aus- und Einwanderungsbewegungen. Dennoch wurde die Ankunft von Flüchtlingen 2015 in Deutschland von vielen als Ausnahmezustand wahrgenommen. Dabei ist sie nur ein weiterer Beleg für den Normalfall Migration gestern und heute. Zugleich wirft sie Fragen nach der Ankunft an einem neuen Ort auf. Was bedeutet es anzukommen? Wie erleben es die Ankommenden selbst? Dazu befragen die Künstler aktuelle und historische Quellen, literarische Texte, Filme und Zeitzeugen. Aus der Verbindung von Film, Musik und Schauspiel entsteht eine poetische Erzählung über das Ankommen gestern und heute. Über Warten und Erwartungen, Zuschreibungen und Zugehörigkeiten, und über Strategien, die Menschen entwickeln, um in einer zunächst fremden Umgebung anzukommen.

Projektbeteiligte
Jan F. Kurth (Gesang), Matthias Kurth (Gitarre / Oud / Gesang), Fadi Mhawesch (Schauspiel), Lutz Streun (Tenorsaxophon / Bassklarinette), Dániel Vedres (Horn / Gesang), Ephraim Wegner (Elektronik), Demian Kappenstein (Schlagzeug / Gesang), Benjamin Schindler (Filmauswahl), Neriman Bayram (Filmauswahl)
Genre
Interdisziplinär
Formation
Künstler*innen-Kollektiv
Format
Performance/Aufführung
Stadt/Ort
Dresden + Freiburg (Brsg.)


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