the weird & the eerie
Dein Avatar existiert bereits. Er scrollt, begehrt, singt – und er wird nicht aufhören, wenn du schläfst. Weird & Eerie machen daraus Pop. Das Quartett – Katharina Ernst (Drums), Annea Lounatvuori (Sax/Keys), Andreas Spechtl (Git./Vocals, Ja, Panik) und Thomas Köck (Autor/Synthesizer) – veröffentlicht mit „Folksongs from the WWW" (Fun in the Church/ Staatsakt) ein Debüt, das Doomscrolling, Windows-95-Trauer, Hauntology und Identitätszerfall zu Avantgarde-Rock zusammenwuchtet. Broken Beats, Saxophon aus der Echokammer, Geisterstimmen zwischen Primal Scream und Laurie Anderson. Kein KI-Musik-Projekt – handgemacht, aber gespenstisch durchdrungen von dem, was Algorithmen längst aus uns fabriziert haben. Wie Angine de Poitrine an der Grenze von Theorie und Körper, Konzept und Rausch – nur konsequenter: keine Gesichter, nur Avatare. Kein Original, nur Kopien. Quasi-Pop für das Quasi-Ich. Ab 03.07.2026.